Logo
Artikel
Startseite: Aktuell
NEU Hartz IV - Soziale Gerechtigkeit - Menschenwürde
Sanierung der Finanzen durch immer mehr Ausbeutung und Armut? (Veranstaltungsankündigung)
«Echte Demokratie» als Heilmittel
Maidemo 2011 Aufruf
Mitschnitt: «Anti-»deutscher Klassenkampf von oben
Mitschnitt: Der soziale Frieden: Wie unter Mitwirkung des DGB Arbeit immer flexibler und preiswerter gemacht wird.
Mitschnitt: Wer sind die «Kapitalisten?»
Mai-Aufruf 2010
Mit Zwangsarbeit zur Vollbeschäftigung?
Fotos der Aktion Juli '08
In Armut leben - früher sterben
Lohndumping durch Leiharbeit
GDL-Arbeitskampf: ohne Streik geht nichts.
Dialog à la GAL mit Polizeieinsatz
Bilder von unserer Aktion gegen die HAB
HAB: Zentrale für Zwangsarbeit
EU-ASEM-Ministertreffen - was will der EU-Imperialismus?
G8 - Der Gipfel des Imperialismus
Die Kosten explodieren?
Schikanen und Zwangsverpflichtung
11 Thesen zur DGB-Politik
Karstadt-Aktion
Karstadt und Massenentlassungen
Gegen die Hartz-Parteien
Resolution
Gründungsaufruf
Archiv
Kommunikation
Mail + Impressum
Links
Bilder
Material zur Diskussion
Work in Progress
  Weltwirtsschafts-
Krise und Armut (Fragmente)
  Thema Mindestlohn
  Demo-Parolen
Bahamiten u.a. "Anti"-Deutsche
  Antikritik à la Fake McGuffin
  sog. "Globalisierungskritik" und Nationalismus [2007]
  Griff ins Klo [2004]
  Säuberungen bei fsk [1999]
  Abschied vom Proletariat [ab 1993]
Rainer Roth
  Vortrag 27.5.04
  Arbeitszwang, in Ewigkeit, Amen - Roths Argumente gegen das BGE
EU-Rat Lissabon
  SoZ 07/2000
  EU-Materialien
Historisches
  Lafargue: Recht auf Faulheit
  Das Kapital, Bd. 1 (2,7 MB!)
   
   
invisible, space  
Version 12.05.10 Drucken

Der soziale Frieden: Wie unter Mitwirkung des DGB Arbeit immer flexibler und preiswerter gemacht wird.

Referent F., Red. Gegenstandpunkt, Quelle: http://doku.argudiss.de/
Flash-Audio (1:51:21):

This content requires the Adobe Flash Player.

Get Adobe Flash player


MP3-Download:(46 MB)
Mit rechter Maustaste hier klicken und "Ziel speichern-unter" wählen.


Ankündigungstext

60 Jahre DGB, und die deutschen Gewerkschaften werden gefeiert - von denen, die, wenn gerade kein Geburtstag ist, nicht müde werden, von den Gewerkschaften verteidigte «Besitzstände» und das «Besitzstandsdenken» ihrer Mitglieder anzugreifen.
Das Lob, das der DGB an so einem Feiertag von seinen Kritikern aus Politik und Wirtschaft zu hören bekommt, gilt dementsprechend auch nicht seinen Erfolgen bei der kämpferischen Wahrung der Mitgliederinteressen. Beglückwünscht wird er für seinen unermüdlichen Einsatz im Dienst am Gemeinwesen, gelobt werden die gewerkschaftlichen Beiträge zu Wachstum und Wohlstand der Nation, speziell die Pflege des «sozialen Friedens» durch die deutschen Arbeitervertreter, der beidem so förderlich ist.

Dass die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften sich konstruktiv, wachstums- und sozialverträglich zu den Bedürfnissen des Standorts stellen, dass sie «Augenmaß» walten lassen und zur rechten Zeit immer wieder Ruhe geben: das ist den Nutznießern solch verantwortungsvollen Benehmens aus gegebenem Anlass schon einmal ein anerkennendes Wort wert.

Auch die Beglückwünschten selbst verweisen gerne auf ihre Leistungen im Lauf von sechs Jahrzehnten, loben sich als die Hauptverantwortlichen der «organisierten Solidarität» im Lande und betonen deren Notwendigkeit für eine «gute Zukunft der arbeitenden Menschen angesichts des Interessengegensatzes von Kapital und Arbeit».

Dabei ist ein gewisser Kontrast zwischen den selbstbewusst präsentierten Leistungen der Gewerkschaft und dem, was deren Mitglieder davon haben, nicht zu übersehen: Die Geburtstagskinder selbst sind es ja, die darauf aufmerksam machen, dass es auch nach 60 Jahren DGB für einen deutschen Arbeiter nicht damit getan ist, einfach nur zu arbeiten, wenn er davon leben will. Ohne «Einigkeit», die ihn stark macht, und ohne «Kampf» soll es für den «arbeitenden Menschen» dabei noch immer nicht abgehen. Und wenn die Forderung «vom Lohn muss man leben können!» ein aktuelles Zeugnis von der Lage derer gibt, um die sich der DGB so unermüdlich kümmert; wenn flächendeckend Beschäftigungsverhältnisse einreissen, die trotz Überarbeit keinen Lohn einbringen, der reichen würde, davon einen Lebensunterhalt zu bestreiten - wenn das alles unter der Ägide einer staatlich zugelassenen, mit weitreichenden Rechten und Kompetenzen ausgestatteten Gewerkschaft zunehmend die Normalität der Lohnarbeit in der Republik definiert, dann ist das ein vernichtendes Urteil über die Leistungen der Gewerkschaft für ihre Mitglieder.
Warum diese negative Bilanz keinem Mangel an Basisdemokratie oder fehlender Radikalität einer Gewerkschaftsführung zu schulden ist, sondern das folgerichtige Resultat des Widerspruchs, der die Gewerkschaft ist, soll auf der Veranstaltung am 20.04 um 19:30 im Centro Sociale geklärt werden.

invisible,leer
↑ Seitenanfang ↑
Design: Heidi & asw-hamburg -