Revolutionäres
1. Mai-Bündnis zur Stellungnahme des Plenums der Roten Flora
vom 21.04.
Das
Flora-Plenum hat 11 Tage vor der revolutionären Mai-Demo eine
Erklärung zur «Nichtteilnahme
an der Demo»
verfasst und im Netz unter dem Titel „Heraus
wohin?“ verbreitet. In der Zeck (156, S. 10ff). finden sich weitere Statements gegen einen Teil unseres
Bündnisses. An diesen Erklärungungen haben wir eine Reihe
von Kritikpunkten. Inakzeptabel sind zudem eine Reihe von Erpressungen und Boykott-Forderungen, die angeblich aus der Flora kamen
und gegen die Organisation der Mai-Demo gerichtet waren. → Weiter
Demo in Berlin:
Wir zahlen nicht für eure Krise!
Gemeinsam gegen Erwerbslosigkeit, Kopfpauschale und Bildungsabbau!
Samstag am 12. Juni 2010 um 12 Uhr, Rotes Rathaus in Berlin
→ mehr dazu
Mobilisierungsveranstaltung am 07.06.18:30 im MTZ
Rekordbeteiligung bei der revolutionären 1.Mai-Demonstration 2010 in Hamburg
Über 1800 fordern: Kapitalismus abschaffen!
Trotz Gewaltankündigungen in der Presse, trotz Boykottaufrufen "antideutscher" Kreise in der Roten Flora und anderen von dieser politischen Richtung durchgeführten Maßnahmen, fand gestern die mit Abstand größte Hamburger revolutionäre Mai-Demo in ihrer siebenjährigen Geschichte statt.
Zu den offenbar im Schanzenviertel üblichen Auseinandersetzungen kam es in diesem Jahr auch durch den gegen uns gerichteten Polizeiangriff, bei dem die Einsatzleitung unsere Abschlusskundgebung gewaltsam auflösen wollte, ohne uns vorher auch nur zu informieren.
Mehr zum Thema in der Stellungnahme
des Vorbereitungskreises der Revolutionären 1. Mai Demonstration
Die revolutionäre Maidemo 2010 versammelt sich am Bahnhof Altona. Eine überraschend hohe Beteiligung zeichnet sich ab.
Demo hat sich formiert, Blick vom Lauti nach hinten
Erster Stop vor dem Lessingtunnel
Fronttransparente der Demo
Demo wird im Lessingtunnel festgehalten. Eskalation droht.
Im Tunnel stehen auch ca. 20 Polizeikräfte im wahrsten Sinn des Wortes
"mit dem Rücken an der Wand".
"Keine Alternative für die Revolution",
Transpi der Rote Szene-Genossinnen
Demonstrationszug nach dem Lessingtunnel
Nudistische Zaungäste präsentieren
ihre Naturalien und
werden Opfer antinudististischer Polizeigewalt
Transpi anarchistischer Genossinnen
Wanderkessel Julius Leber Straße
Transparente
Transparente anarchistischer Genossinnen
Bilder fehlen.
Wer kann das Konzert dokumentieren?
Ankunft auf dem Kundgebungsplatz
Musikauftritte
Polizeieinsatz gegen Abschlusskundgebung
Lauti muss schnell verschwinden
Lauti wird abgedrängt, aber nicht von der Polizei gestürmt
Kundgebungsteilnehmerinnen werden in Richtung Eimsbüttel gejagt
Internationaler revolutionärer Block 2010
Mit ca. 500 Teilnehmerinnen bildeten wir diesmal den stärksten Block
auf der DGB-Demo seit Jahren.
Mai-Bündnis 2010 breiter denn je
2010 wird die revolutionäre Mai-Demo vom breitesten Bündnis ihrer 8-jährigen Geschichte unterstützt, übrigens auch von Einzelpersonen und einer Gruppe aus der Roten Flora. Es freut uns, dass wir dazu beigetragen konnten, dem Berliner Beispiel folgend ein breites linkes, diesmal auch internationales Spektrum zur antikapitalistischen Mai-Demonstration zusammen zu bringen.
Unterstützende Gruppen: ADGH, AG Kritische Linke (bei Die Linke, Hamburg), AGIF, Antifakonzert, ATIK, Autonome Antifa Süd-Holstein, Autonome Lurup, GAM, KARAWANE-Café, K&D, Liga gegen den Imperialismus, Rote Szene Hamburg, S.E.N.G, SDAJ Hamburg, SoL (Sozialistische Linke), Sozialforum Eimsbüttel, Verschiedene Einzelpersonen aus der Roten Flora.
[Stand 23.04.10]
* Soviel den gezielten Falschmeldungen des "Flora-Plenums"
und seiner Verbreitung in der Springerpresse
.
Haupt-Aufruf des revolutionären 1. Mai-Bündnisses 2010 zur Demonstration um 18:00 Bhf. Altona
Kapitalismus bedeutet Krieg und Krise
Die Opfer der Krise
Wir erleben derzeit eine der größten
Wirtschaftskrisen. Politiker und Unternehmer jammern über
gesunkene Wachstumsraten. Das ist im Kapitalismus ein Skandal!
Sinn und Zweck dieser Wirtschaftsordnung ist nämlich, dass
ständig immer mehr Profit gemacht wird. Wenn dies ausbleibt,
geht nichts mehr. Das zeigt sich in katastrophalem Ausmaß in
der Krise. Es kommt zu Massenentlassungen von Arbeiterinnen
und Arbeitern, weil es ohne Wachstum auch weniger
Warenproduktion gibt. Die Zukunftsaussichten von vielen
Beschäftigten sehen schlecht aus: Kurzarbeit und das damit
einsetzende Ausbleiben eines Teils des Lohnes sind nur die erste Stufe
einer größeren Entlassungswelle.
Andererseits schreibt man in der Finanzbranche, die ja
die Krise ausgelöst hat, offenbar wieder schwarze Zahlen:
Nicht wenige Großbanken, darunter z.B. die Deutsche Bank,
sind wieder gut im Plus. Ihre Macht ist sogar gewachsen und
sie haben wieder ihre Kredite verteuert.
Aufruf für Jugendliche, SchülerInnen und Studierende:
Am 1. Mai geht es um uns – auch um dich!
Auch dieses Jahr gehen wieder tausende von Jugendlichen auf die Straße.
Jugendliche, die frustriert sind, da ihnen lebenswerte Perspektiven durch dieses
System genommen werden. Die gesamte Zukunftsaussicht unserer Generation bewegt
sich zwischen ausbeuten und ausgebeutet werden.
Dieses Video ist das einzige offizielle Video des Bündnisses (Länge 3:38).
Andere bei You-Tube aufgetauchte Privat-Produkte wurden ohne unser Wissen und ohne unsere Zustimmung produziert und veröffentlicht.
Widerstand erfordert eine Perspektive
Wir stehen wirklich nicht alleine da mit der der Meinung, dass verdammt viele Probleme irgendwie am
System liegen. Selbst radikale Neo-Liberale nehmen in
Deutschland das Wort «Kapitalismus» nicht gerne in
den Mund. Denn er hat, sogar in der bürgerlichen Öffentlichkeit,
einen üblen Ruf. Aber über «soziale
Marktwirtschaft» soll man in Deutschland eine gute Meinung
haben. Von «sozialer Marktwirtschaft» redet man,
wenn der Kapitalismus staatlich reguliert ist – und das ist er
ja praktisch immer.
Wir teilen diese
positive Meinung nicht. Wenn wir am 1. Mai demonstrieren, dann genau
dafür, dass das System abgeschafft werden muss, das man hier
«Marktwirtschaft» nennt.
Der ständig nötige Widerstand...
Wir sind auch nicht
die einzigen, die sagen, dass Widerstand gegen die herrschenden
Verhältnisse bitter nötig ist. Und tatsächlich gibt es
Widerstand in vielen Bereichen: