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Version 04.06.09 Drucken

Am 11. Juni bot sich den Passanten im Zentrum Eimsbüttels an der belebten Kreuzung Osterstraße / Heußweg zwei Stunden lang ein ungewohnter Anblick: Von 16 bis 18 Uhr flanierten 20 Sandwichträger unseres Sozialforums auf der Kreuzung und verteilten Flugblätter zum Thema: zunehmender Sozialabbau und Armut.
(siehe →"Vollbeschäftigung durch Zwangsarbeit?").

Die Passanten äußerten überwiegend Zustimmug nach dem Motto: 'Endlich wird mal was getan. Wir werten unsere Aktion als guten Einstieg und wollen sie mit noch mehr Beteiligten wiederholen.

→ Bilder und Parolen der Aktion

Revolutionärer 1.Mai in Hamburg

...Am 30.4.09 demonstrierten etwa 800 Leute durch St.Pauli und das Schanzenviertel.

Motto war:

Kapitalismus abschaffen!

Für eine Welt ohne Ausbeutung, Krise und Krieg!

Gegen die Diktatur von Staat und Kapital!

Von wegen: „Der Aufschwung wird bei allen ankommen“...

Für das Wirtschaftswachstum hat der Staat jahrelang radikal Arbeitsmarkt und Sozialsysteme umgebaut. Gewachsen ist dadurch das Vermögen der Klasse, der "unsere" Wirtschaft tatsächlich gehört. Gleichzeitig boomten mitten im Aufschwung Privatinsolvenzen, Suppenküchen, Kinder- und Altersarmut. Das Wachstum basierte auf der Senkung von Lohn und Lebensstandard für den größten Teil der Bevölkerung.

Viele Reformopfer haben geglaubt, ihre Lage würde sich durch den Aufschwung verbessern. Mit Hereinbrechen der Weltwirtschaftskrise hat sich gezeigt, dass es sich bei diesen Hoffnungen um ein Trugbild gehandelt hat...

→weiter

Bericht bei Indymedia

Seite des Revolutionären 1.Mai Bündnisses


Vollbeschäftigung durch Zwangsarbeit?

...was heißt hier Vollbeschäftigung? Über 6 Millionen Menschen in Deutschland schuften für niedrigste Löhne. 1,3 Millionen verdienen so wenig, daß sie aufstocken müssen. Immer mehr Beschäftigte gehen krank zur Arbeit nur weil der schlechteste Job besser ist als gar keiner. Andere machen Überstunden, natürlich unbezahlt. Rund 3 Millionen Erwerbslose tauchen in den Statistiken gar nicht auf, da sie in 1-€-Jobs hängen, Kinder betreuen, in s. g. „Bedarfsgemeinschaften“ leben, sich gar nicht erst beim Arbeitsamt melden oder krank sind.
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SUPPORT YOUR SOCIAL FORUM

Das Sozialforum Eimsbüttel hat in den kommenden Monaten folgende Schwerpunkte:

  • Gegen die 1-Euro- und Leiharbeitsbranche! Aktionen gegen HAB und ARGE.
  • Streiks unterstützen! Z.B. durch Aktionen gegen Streikbrecher im Einzelhandel.
  • Betroffene unterstützen! Damit sie z.B. keine Knebelverträge bei der ARGE unterschreiben.
  • Niedriglohn-Ausbeutung bekämpfen! Aktionen gegen Firmen wie LIDL und Profiteure der 1-Euro-Zwangsarbeit.

Mach mit, damit wir noch mehr machen können!

Selbsthilfe für ARGE-Geschädigte

Jeden Mittwoch um 18:00 - 19:30, Lerchenhofkolleg, Sternstraße 2, (Ecke Schlachthofpassage, Nähe U-Bahn Feldstraße).

Treffen Sozialforum

Mittwochs 14-tägig im Magda Thürey-Zentrum, Lindenallee 72, Hamburg (siehe Skizze).
Nächste Treffen: 17.02.2010, 03.03.2010 und 17.03.2010 um 20:15


Bir tarafta fakirleşme, öbür tarafta yüksek kazançlar:
Agenda 2010 gitmek zorunda!

Agenda 2010'a karşı tepkilerimizi ve rahatsızlığımızı gözle görülür bir şekilde belirteceğiz.
Bu  politika uzun süredir mağdurların şahsi problemi haline gelmiş durumda.
Hartz IV gitmek zorunda. Hem de tamamen!
Devletin 1 Euro'luk işlerle maaş standartlarını düşürmesine karşı.

Eimsbüttel de Sosyalforum

Düzenli buluşma ( iki haftada bir) her ikinci Çarşamba. Saat 20:00'da
Yer: MTZ (Lindenallee 72)
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